Geld sparen und die Umwelt schützen mit den richtigen Fenster und Haustüren

Bei Fenstern ist die Einfachverglasung im Hinblick auf den Wärmeverlust schon seit vielen Jahren veraltet. Moderne Fenster haben heute mindestens eine Zweischeiben-Isolierverglasung oder sogar ein Dreischeiben-System. Dabei sinkt allein schon bei zwei Scheiben der Wärmeverlust um 60 Prozent. Bei drei Scheiben sind es sogar 85 Prozent. Wichtig bei der Wahl des Fensters ist der sogenannte U-Wert. Dieser gibt an, wie viel Wärme das Fenster maximal noch nach außen lässt. Nach den EU-Richtlinien darf dieser nicht über 1,3 W/(m²K) liegen. Generell gilt dabei, je niedriger der Wert umso besser. Besonders relevant ist ein niedriger U-Wert bei Nordfenstern, da hier kaum Wärme durch Sonneneinstrahlung in die Räume kommt.
Bei Fenstern werden grundsätzlich drei U-Werte unterschieden:

Uw (w für window) – der Gesamtwert des Fensters
Ug (g für glasig) – der U-Wert der Verglasung
Uf (f für Frame) – der U-Wert des Rahmens

Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw bezieht sich auf das gesamte Fenster. In diesem Wert fließen die U-Werte für die Verglasung und den Rahmen mit ein. Den Gesamtwert beeinflussen darüber hinaus der lineare Wärmedurchgangskoeffizient und die Fenstergröße.

Undichte Türen nicht unterschätzen

Neben den Fenstern sind auch Türen oft ein Problemfaktor bei der Dämmung eines Hauses. Dies unterschätzen Hausbesitzer aber in vielen Fällen, da die Tür ja eigentlich im geschlossenen Zustand keine Wärme herauslassen sollte. Das ist jedoch oft nicht der Fall. Neben undichten Ritzen kann beispielsweise auch das Material dazu beitragen, dass im Haus Wärme verloren geht.

Auch Haustüren sollten einen möglichst niedrigen Ud-Wert (d für door) besitzen. Allerdings ist die EU-Richtlinie hier nicht ganz so streng und schreibt einen Ud-Wert von maximal 2,5 W/m²K vor. Da moderne gedämmte Türen bereits deutlich niedrigere Werte erreichen können, empfehlen Experten jedoch immer Modelle mit einem maximalen Ud-Wert von 2,0 W/ m²K zu wählen.

Da die Fenster in der Regel eine deutliche größere Fläche im Haus einnehmen als Außentüren, stehen sie besonders im Fokus der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und Gebäudekomponenten.

EU-Richtlinien für Fensterund Türen

Standard-Haus Passiv-Haus
Fenster  1.30 Uw 0.80 Uw
Türen 2.50 Ud 0.80 Ud

Förderung durch die KfW

Da die Thematik der Energiewende in Deutschland auch politisch sehr bedeutsam ist, kann man sich gerade bei Renovierungsmaßnahmen mit einem Energiesparhintergrund staatliche Unterstützung sichern. Die erste Anlaufstelle dafür ist die Kreditanstalt für den Wiederaufbau. Die KfW fördert die Erneuerung von Fenstern und Außentüren als energetische Einzelmaßnahme mit dem „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 430“ sowie mit dem „Energieeffizient Sanieren – Kredit 151“. Unumgänglich hierbei ist, im Vorfeld die Hilfe eines professionellen Energieberaters in Anspruch zu nehmen. Denn nur mit fachmännischer Unterstützung erhalten Sie die optimale Lösung für Ihr Sanierungsvorhaben und verschenken keine Fördergelder. Hier finden Sie weitere Informationen >>

Unsere Energieberater helfen Ihnen gerne die passenden Fenster und Türen zu finden und übernehmen auch die Antragstellung bei der KfW. Vereinbaren Sie einfach einen kostenlosen Beratungstermin. Telefonisch unter 02205 8004-0 oder senden Sie uns das Beratungsformular zu.